• Georgetown nach Karumba – Kängurus!

    “Der Onkel Bumba aus Karumba tanzt nur Rumba” – frei nach Comedian Harmonists.

    Am oberen Ende von Australien, ziemlich in der mitte, am Ende einer langen Sackgasse neben einer Flußmündung in den Golf von Carpanteria liegt das Örtchen “Karumba”. Obwohl wir eigentlich gar nicht geplant hatten, dort hin zu fahren, landeten wir doch hier. Was sehr viel mit meiner Vorliebe für “Ende der Welt” Orte und deren Atmosphäre zu tun hatte.

    Als wir ankamen wurde wir erstmal von Känguruhs überrannt. Im Ernst. Wer sicher gehen will, ein Känguruh in Australien zu sehen, muss nach Karumba kommen. Wir haben nicht gezählt, aber ich würde auf mehrere 100 tippen. Auf dem Golfplatz. Vor dem Supermarkt. Am Straßenrand. Auf der Straße. Auf dem Strand. Neben dem Camper. Vor dem Camper. Im Camper (halt mal reingeschaut, was es da so gibt.) Alles voll. Überall.

    Wir checkten in den Campingplatz ein und gingen zum einzigen ernsteren Eintrag im Guidebook: Sunset Tavern. Eigentlich eine typische Australische Kneipe (groß und hoch, eine Bar, eine Essensausgabe, 400 einarmige Banditen und eine Veranda) – mit zwei Ausnahmen. Erstens war in großen, freundlichen Buchstaben “COLD BEER” auf’s Dach geschrieben, sodass verirrte Buschpiloten hier wussten, dass sie einkehren müssen. Und zweitens war der Sonnenuntergang wirklich atemberaubend von der Veranda aus.

    Genug der Worte, hier die Foddos!